Möge die Übung gelingen.
"Die Kunst ist, da die Idee ihr Gegenstand ist, nicht Nachahmung der Natur, des Wirklichen, sondern sie übertrifft die Natur, indem der Künstler durch Antizipation [Vorwegnahme] dessen, was die Natur darzustellen sich bemüht hat, durch Erkenntnis der Idee im einzelnen Dinge, das Schöne schaut, so wie der Dichter das Charakteristische."
Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung. 3. Buch. Der Welt als Vorstellung zweite Betrachtung: Die Vorstellung, unabhängig vom Satze des Grundes: die Platonische Idee: das Objekt der Kunst, (§ 30 - 52; S. 197 - 316),
(S. 261-263).
May the exercise be successful.
Que l'exercice soit réussi.
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Silvia
Schiffgen
"Die Natur ist der Meister aller
Meister."
Die Welt als Wille und Vorstellung, Bände I und II. Arthur Schopenhauer´s sämtliche Werke. Hrsg. von Julius Frauenstädt. 2. Auflage. Neue Ausg. Leipzig: Brockhaus 1919 (in 6 Bänden), S. 481, 366.
„Wie ästhetisch ist doch die Natur! Jedes ganz unangebaute und verwilderte, d. h. ihr selber frei überlassene Fleckchen, sei es auch klein, wenn nur die Tatze des Menschen davon bleibt, dekoriert sie alsbald auf die geschmackvollste Weise, bekleidet es mit Pflanzen, Blumen und Gesträuchen, deren ungezwungenes Wesen, natürliche Grazie und anmutige Gruppierung davon zeugt, daß sie nicht unter der Zuchtrute des großen Egoisten aufgewachsen sind, sondern hier die Natur frei gewaltet hat.“
Arthur Schopenhauer , Werke in zehn Bänden, Zürich 1977, Band IV: Die Welt als Wille und Vorstellung II, Kap. 33: Vereinzelte Bemerkungen über die Naturschönheit, S. 478.
Möge die Übung gelingen.
"Die Kunst ist, da die Idee ihr Gegenstand ist, nicht Nachahmung der Natur, des Wirklichen, sondern sie übertrifft die Natur, indem der Künstler durch Antizipation [Vorwegnahme] dessen, was die Natur darzustellen sich bemüht hat, durch Erkenntnis der Idee im einzelnen Dinge, das Schöne schaut, so wie der Dichter das Charakteristische."
Arthur Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung. 3. Buch. Der Welt als Vorstellung zweite Betrachtung: Die Vorstellung, unabhängig vom Satze des Grundes: die Platonische Idee: das Objekt der Kunst (§ 30 - 52; S. 197 - 316)
(S. 261-263).
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